Sehr interessante Titelstory im aktuellen Spiegel (Nr. 21). Ums kurz zu machen, geht es darum, dass die deutschen Jungen in der Schule immer schlechter werden, die Mädchen hingegen immer besser - auch in bisher eher von Jungen dominierten Fächern wie Mathe und Physik. Erörtert wird unter anderem der Sinn von, zumindest teilweise, getrenntem Unterricht, da hier laut etlichen Studien die Lernerfolge besser seien. In reinen Mädchen- oder Jungenschulen lernen beide Geschlechter besser. Inwiefern dies dem sozialen Umgang mit dem jeweils anderen Geschlecht förderlich sein soll, lasse ich mal so dahingestellt.
Welches Geschlecht nun im Endeffekt schlauer ist, interessiert mich offengesagt auch überhaupt nicht. Die Einen können ja ohnehin nicht ohne die Anderen. Auch egal ist mir, ob Jungen eher mit einer Gehirnhälfte denken, während Mädchen dies mit beiden erledigen. Solange ich noch den Spiegel lesen kann, bin ich zufrieden!
Worauf ich eigentlich hinaus wollte, ist, dass der Spiegel schreibt, dass Mädchen viel freundlicher miteinander umgehen, während Jungen schon von früh auf beginnen, sich in Rivalität und Hierarchie zu üben. Meinen Erfahrungen nach, ist es tatsächlich so, dass Jungen dazu tendieren, den starken Macker zu markieren - macht man ja selbst auch ganz gerne. Trotzdem glaube ich, dass Mädchen mitnichten freundlicher sind. Bei den Damen ist es nur nicht so offenensichtlich, vom Zickenterror mal abgesehen. Die jungen Damen meiner Schulzeit glänzten permanent duch fieses Mobbing, Hinter-dem-Rücken-lästern und ähnliche Aktionen. Ob nun Prügeleien oder besagtes Mobbing besser sind, wage ich nicht zu beurteilen. Persönlich halte ich beides für albern und unnötig. Ich wollte ja auch nur mal sagen, dass der Spiegel hier mal wieder ein wenig einseitig beurteilte.
Laut meinen eigenen Erfahrungen, halten Jungenfreundschaften auch oftmals länger als die der "freundlicheren" Mädchen. Woran das liegt, verrate ich aber nicht! Naja, vielleicht später :-)
Nichts für ungut, Pelle.