Sooooo, komme gerade ziemlich verschwitzt aus dem
Mangu Club im
New York in Kassel. Als ich so gegen 24.00 kam, wurde es stetig voller und aus den schicken
Nexo Systemen erklang feinster Discohouse. An den Tellern
Maxim und
Bass/T, die einfach nur leckersten Schwuchtelhouse deluxe spielten. Als dann so gegen 1.00 die Musik stetig NOCH besser wurde und der Laden immer voller, war es zwar unerträglich heiss, jedoch die Stimmung wirklich vom Feinsten. Der einzige Vergleich der mir dazu einfällt, ist das House-Café im
Stammheim. Wirklich vom Allerfeinsten! Glückwunsch an Armond & Co! Aber dann...
So zwischen 2.00 und 2.30 fing dann der Livedrummer an. Jean Paul. Max hat schicke Instrumentals aufgelegt und besagter Trommler hat probiert, dazu zu spielen. Gelang aber nicht. Ständig daneben und auch nicht wirklich exakt. Kann einerseits am fehlenden Monitoring gelegen haben, sollte aber für einen guten Drummer trotzdem kein Problem sein. Naja, was solls, ging ja nur 15 Minuten oder so.
Dann war DJ Unique (
Gleis 1) dran. Das ging gar nicht. Ein paar Klassiker, meistens jedoch fader Elektrokram. Ich weiss nicht, wieso sowas den Veranstaltern, beziehungsweise den andern DJs nicht auffällt... Wenn ein Laden rappelvoll ist und die Leute vor Freude schreien und dann beim nächsten DJ die Hälfte der Besucher den Saal verlässt und es plötzlich ruhig wird... dann hat wohl IRGENDJEMAND was falsch gemacht. Das gilt übrigens auch für die
Stammheim Macher und für die Leute von
Mata Hari. Auch wenn Ihr alle circa 15 jahre Technogeschichte geschrieben habt und immer wieder die Menge begeistert, so ist das kein Freifahrtschein, MÜLL zu spielen. (Sorry, sehr subjektiv...). Wenn kaum einer tanzt, ist die Musik definitv nicht gut!
Den Machern von
Mata Hari muss man übrigens zugestehen, dass der Housefloor mit Chi und Maxim sehr geil war (auf der ersten Party, die zweite habe ich aus Hitzegründen nicht besucht), jedoch mit gefühlten 4000°C einfach zu heiss.
Naja, jedenfalls - wieder äusserst subjektiv - möchte ich mal behaupten, dass dieser Techhouse - oder wie auch immer das heisst - einfach nicht ankommt. Klar, die Gäste, die zwischen 5 und 20 Euro für eine "Party" gezahlt haben, laufen bestimmt nicht weg. Wohin auch. Trotzdem... muss das sein? Ich mag ja auch ab und zu mal elektronischen Kram et cetera, aber nur zu Hause! Zum feiern und auf der Theke tanzen muss es abgehen. Und dieser Faktor fehlt einfach bei sonem faden Gebrumme.
Also, lieb Partymacher, holt euch
Maxim,
Bass/T,
Chi,
The Discoboys,
John Acquaviva,
Koze oder sonstige Partymaschinen, aber lasst bitte DJ Unique und Konsorten zu Hause. Genauso sollte auch
Jesper Dahlbäck bitte tunlichst nicht mehr auf Parties in der Primetime auflegen. BITTE! Es ist doch gar nicht so schwer, ein schönes Fest zu feiern.
Trotz aller Kritik möchte ich die Macher des
Mangu Club loben. Auch wenn ich gegen 3.45 gegangen bin, hatte ich doch - bis der Unique aufgelegt hat - so viel Spaß wie lange nicht mehr. Kompliment.
Nächstes Mal werd' ich bestimmt wieder da sein!